Hirnscan soll Alzheimer-Vorhersage verbessern
Schon fast ein Jahrzehnt bevor sich erste Alzheimer-Symptome zeigen, verändert sich das Gehirn von Betroffenen. Die Hirnsubstanz in manchen Arealen schrumpft. Mediziner arbeiten an einem Frühtest, der vor der Erkrankung warnen könnte. Weiter zur dpa-Meldung via SPIEGEL-Online vom 14.04.11
Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, 20. April 2011 um 14:47 erstellt und ist abgelegt unter Alternsforschung, Medizin. Mit dem RSS 2.0 Feed kannst du den Antworten zu diesem Artikel folgen.
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Immer wieder: die stereotyp prognostizierte Verdoppelung der Demenz-Fälle bis 2050 träfe u.a. nur ein, wenn wir 40 (!) Jahre lang keinerlei wissenschaftliche oder medizinische Fortschritte auf diesem Gebiet machen würden. Dieser habituelle Pessimismus nervt daher genauso wie umgekehrt ein blinder Fortschrittsoptimismus, der diesen Fortschritt einfach als automatisch garantiert behauptet. Die Zukunft ist aber nicht in einem deterministischen Sinne festgelegt. Sie ist immer ein so hochkomplexes wie offenes Ergebnis individueller wie kollektiver Anstrengungen, in die außerdem unzählige heute noch unbekannte (oder unterschätzte) Faktoren und Entwicklungen miteingehen, positive wie negative. Und je ferner die Zukunft, um die es geht, desto stärker ist die angedeutete Dynamik und resultierende Unübersichtlichkeit…
Siehe auch anlässlich einer ähnlichen Meldung den längeren Kommentar Zunahme von Alzheimer als Definitionsproblem von März 2007 zur Frage, inwieweit Alzheimer eine “Schlüsselkrankheit” des Alterungssyndroms darstellt, die eine allmähliche Pathologisierung des menschlichen Alterungsprozesses begünstigt.