Der Mensch lebt heute länger als jemals zuvor. Doch warum lebt er so lange? Und was passiert in einem alternden und immer älter werdenden menschlichen Körper, seinen Organen, seinen Zellen. Weiter zum Bericht über den Berliner Lunchtime-Talk mit dem Thema “Biologie und Demographie der Langlebigkeit” auf innovations-report.de vom 17.05.11. Siehe dazu auch die Veranstaltungsankündigung des Informationsdienst Wissenschaft Wie alt können wir werden? vom Tag zuvor.
Archiv für die Kategorie ‘Alternsforschung’
Um das Altern zu verstehen, ist ein radikal neuer Denkansatz nötig – fächerübergreifend und multinational
Mittwoch, 18. Mai 2011Kloster statt Kneipe
Mittwoch, 18. Mai 2011Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Versicherungen müssen Männern und Frauen die gleichen Tarife bieten – obwohl die Lebenserwartung äußerst verschieden ist. Für Männer werden Rentenpolicen nun deutlich teurer. Es sei denn, sie ändern ihren Lebensstil. Autor: Karen Schmidt —– Weiter zum Artikel aus der Zeitschrift ‘Das Investment’ via SPIEGEL-Online vom 14.05.11
Molekulare Ursachen für den Zusammenhang von Altern und Krebs
Mittwoch, 18. Mai 2011Molekulare Ursachen für den Zusammenhang von Altern und Krebs sind das Thema einer wissenschaftlichen Konferenz, die vom 19. bis 21. Mai 2011 mit mehr als 300 Teilnehmern in Heidelberg stattfindet. Autor: Marietta Fuhrmann-Koch —– Weiter zur Veranstaltungsankündigung des Informationsdienst Wissenschaft vom 13.05.11
Leben bis in die Unendlichkeit bringt Inflation des Alterns
Mittwoch, 18. Mai 2011Fluch oder Segen? Pro Jahrzehnt steigt die Lebenserwartung in westlichen Industriestaaten um 2,5 Jahre. Das sind rund drei Monate pro Jahr, oder sechs Stunden am Tag. Diese Zahlen präsentierte James Vaupel, Direktor des Max Planck Instituts für Demografische Forschung in Rostock, am Dienstag in Wien vor Fachpublikum. Autor: Eva Stanzl —– Weiter zum Artikel der Wiener Zeitung vom 11.05.11. Zur gleichen Veranstaltung erschienen auch lesenswerte Beiträge im Wiener Standard vom 10.05. und in ‘Die Presse’ vom 15.05.11.
„Es gibt sieben Warnzeichen für eine Demenz”
Mittwoch, 18. Mai 2011Der Heidelberger Molekularbiologe Konrad Beyreuther war entscheidend an der Erforschung wichtiger Grundlagen der Alzheimer-Krankheit beim Menschen beteiligt. Beyreuther ist zudem Gründungsdirektor des Netzwerks Alternsforschung und war von 2001 bis 2006 Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz in der baden-württembergischen Landesregierung. Weiter zum Interview der Rhein-Neckar-Zeitung vom 10.05.11
Vom Werden und Vergehen
Mittwoch, 18. Mai 2011“Für organische Stoffe interessiert sich dagegen die amerikanische Künstlerin Rachel Sussman. Ihre Fotoserie “The Oldest Living Things in the World” zeigt Organismen, die seit mindestens 2.000 Jahren am Leben sind. Dazu gehören beispielsweise die 9.555 Jahre alte schwedische Fichte “Spruce Gran Picea” oder die Wüstenpflanze Llareta, die nur 1,4 Millimeter pro Jahr wächst, aber mittlerweile eine Flächenausdehnung von 35 Quadratmetern erreicht hat.”
(Aus einem taz-Online Bericht vom 09.05.11 über eine Ausstellung in Hannover)
Das Geheimnis der Unsterblichkeit
Mittwoch, 11. Mai 2011Es gibt Spezies wie Grönlandwale oder Zitterpappeln, die erstaunlich alt werden können. Lassen sich daraus Erkenntnisse gewinnen, dank denen das Menschenleben verlängert werden kann? Autor: Stefan Bachmann —– Weiter zum Artikel des Schweizer Wissenschaftsmagazins ‘Beobachter Natur’ vom 06.05.11. Siehe auch den Artikel über Risikoforschung Angst folgt keiner Logik aus der gleichen Ausgabe.
Wir Methusalems
Mittwoch, 11. Mai 2011Die Menschheit wird nicht nur größer, sie wird auch älter. Das hat Auswirkungen auf die Gesellschaften dieser Erde, aber möglicherweise ebenso auf unsere Einstellung gegenüber dem Alter selbst. Autor: Tanja Krämer —– Weiter zum Artikel auf wissenschaft-online.de vom 04.05.11
Ein Test zur Vorhersage der Lebenserwartung
Donnerstag, 05. Mai 2011Zwei Firmen wollen Tests anbieten, um die Länge der Telomere zu bestimmen, anhand derer sich Krankheitsrisiken und Lebensdauer ablesen lassen sollen. Autor: Florian Rötzer —– Weiter zum Artikel auf Telepolis-Online vom 29.04.11
Sexuelle Aktivität verdoppelt die Lebenserwartung
Donnerstag, 05. Mai 2011Nagetier-Gattung aus dem südlichen Afrika für Altersforscher interessant
Ansell’s Graumull (Fukomys anselli), ein entfernter Verwandter des bekannten Nacktmulls und noch entfernterer Verwandter der Stachelschweine, ist ein bescheiden attraktives Tier mit vorstehenden Zähnen, das im südlichen Afrika in unterirdischen Gangsystemen lebt und sich von Wurzelknollen ernährt. Etwas unerwartet ist das Nagetier vor einiger Zeit in den Fokus der Altersforschung geraten, nachdem Forscher festgestellt hatten, dass sexuell aktive Graumulle doppelt solange leben wie keusche. Weiter zum Artikel des Wiener Standard-Online vom 28.04.11. Siehe dazu auch die Meldung auf scinexx.de vom 29.04.11 sowie den Kommentar zur Meldung Sex ist im Alter wichtiger als Sport schon von Januar 2010.
“Müll entfernen und Zellen erneuern”
Freitag, 29. April 2011Der Biogerontologe Aubrey de Grey ist überzeugt, dass Altern aufzuhalten und sogar umzukehren ist. Sämtliche Zellschäden, die dafür verantwortlich sind, würden in Zukunft reparierbar werden. Weiter zur längeren Anfangspassage eines Interviews mit Aubrey de Grey aus der Mai-Ausgabe 2011 der Zeitschrift Technology Review
Gesundes Altern
Freitag, 29. April 2011“Ein weiterer Vortrag im Rahmen der Wiener Vorlesungen findet anlässlich des 11. Wiener Internationalen Geriatriekongresses am 11. Mai statt: Die Vorlesung “Gesundes Altern – Aus der Forschungswerkstatt der Biomedizin”. Laut der Vortragenden, Prof.in Beatrix Grubeck-Loebenstein, ist “das Ziel der Biomedizinischen Alternsforschung nicht die Verlängerung des Lebens, sondern Grundlagen dafür zu schaffen, dass die Menschen gesund und in Würde alt werden.” “
(Aus einer Veranstaltungsankündigung des Wiener Standard-Online vom 27.04.11, in der wieder die weit verbreitete aber irreführende Alternative zum Ausdruck kommt. Denn: gutes alt werden ist natürlich immer auch die selbstverständliche Basis für die Verlängerung des Lebens.)
Bekämpfung bakterieller Infektionen durch das Immunsystem: Kommunikation ist alles
Samstag, 23. April 2011Dringen bakterielle Erreger in den Körper ein, ist eine schnelle Immunreaktion zur Abwehr von Erkrankungen erforderlich. Fresszellen, welche die Bakterien vernichten, müssen schnell angelockt und aktiviert werden. Forschern des Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena gelang jetzt die Aufklärung des Mechanismus, wie das Immunsystem diese Aufgabe bewältigt. Autor: Dr. Kerstin Wagner —– Weiter zum Artikel des Informationsdienst Wissenschaft vom 19.04.11
Von Mäusen und Menschen
Mittwoch, 20. April 2011Chemie- und Pharmaunternehmen bezahlen junge Wissenschaftler gut. Aber wer dort arbeitet, muss Rückschläge einstecken können. Autor: Christina Rietz —– Weiter zum Artikel auf ZEIT-Online vom 15.04.11
Ältester Mann stirbt mit 114 Jahren
Mittwoch, 20. April 2011Sein Leben umfasste das gesamte 20. Jahrhundert: Walter Bruening war der älteste Mann der Welt, im Alter von 114 Jahren ist der US-Amerikaner nun gestorben. Sein Rekordalter führte er auf ein paar simple Regeln zurück, wie Mäßigung beim Essen. Weiter zur Meldung auf SPIEGEL-Online vom 15.04.11
Hirnscan soll Alzheimer-Vorhersage verbessern
Mittwoch, 20. April 2011Schon fast ein Jahrzehnt bevor sich erste Alzheimer-Symptome zeigen, verändert sich das Gehirn von Betroffenen. Die Hirnsubstanz in manchen Arealen schrumpft. Mediziner arbeiten an einem Frühtest, der vor der Erkrankung warnen könnte. Weiter zur dpa-Meldung via SPIEGEL-Online vom 14.04.11
TA-65 verlängert die Gesundheitsspanne, erneuert Organsysteme und erhöht die Länge von kritischen kurzen Telomeren
Freitag, 15. April 2011Eine wegweisende Studie über die Vorteile der Telomerase-Aktivierung wurde in Aging Cell, dem Journal Nr. 1 im Bereich von Geriatrie und Gerontologie, veröffentlicht. Weiter zur Pressemitteilung von TA Sciences via Newsportal wallstreet-online.de vom 12.04.11
Entspann dich, Alter!
Freitag, 15. April 2011Deutschland wird dominiert von Menschen über 60. Ihnen geht es gut, sie haben Macht und beklagen sich trotzdem. Warum? Autor: Susanne Gaschke —– Weiter zum Artikel auf ZEIT-Online vom 11.04.11
Alzheimer: Eine heimtückische Krankheit wird entschlüsselt
Mittwoch, 13. April 2011Prof. Christian Haass vom Adolf-Butenandt-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität in München hält am 14. April 2011 in der “Noble Gespräche”-Reihe des Beutenberg-Campus Jena e.V. einen öffentlichen Vortrag zur Alzheimer-Erkrankung. Autor: Dr. Kerstin Wagner —– Weiter zur Veranstaltungsankündigung des Informationsdienst Wissenschaft vom 08.04.11
Alt aber gesund
Sonntag, 10. April 2011Schutzmechanismus erforscht, der vor Krebs schützt, aber zum Altern beiträgt Abschaltung im Störfall – Stammzellen verfügen über ein raffiniertes Kontrollsystem, das vor unkontrolliertem Zellwachstum schützt. Dieses System reduziert unser Krebsrisiko, es trägt allerdings wahrscheinlich auch wesentlich dazu bei, dass wir altern. Autor: Sonja von Brethorst —– Weiter zum Artikel des Informationsdienst Wissenschaft vom 06.04.11