“(…) Die Welt der Vampire ist damit nicht zuletzt auch Gegenentwurf zur Prüderie der konservativen US-Christen. Stefan Salvatore also ist ein guter Vampir. Wie sein Verwandter von nebenan, Edward Cullen, nutzt er die Unsterblichkeit, um seinen Charakter und seine Bildung zu vervollkommnen. Ein schöner Gedanke: Die Ewigkeit würde uns alle zu besseren Menschen machen, ließe man uns nur mit dem Altwerden in Ruhe. (…)
Es manifestiert sich hier also wieder mal der klassische Konflikt zwischen Pflicht und Neigung. Der Vampir bekommt die Wahl: Er kann beweisen, dass er mit der Unsterblichkeit und all den besonderen Kräften, mit denen ihn das jeweilige Drehbuch ausstattet, etwas Sinnvolles zuwege bringt. Er muss aber nicht. Er kann auch einfach ein paar Hundert Jahre Spaß haben. Komischerweise unterstellen die Autoren immer, dass das auf Dauer langweilig wird. Aber Millionen Fernsehzuschauer würden jederzeit den Gegenbeweis antreten: Macht mich erstmal unsterblich, ich komme dann schon klar. (…)”
(Aus einem Artikel eines regionalen Newsportals vom 27.03.11 über die TV-Serie ‘Vampire Diaries’)
Es gehört zu den berühmtesten Experimenten der Biologie: 1953 kochte Stanley Miller die Ursuppe nach, jenes Gebräu, aus dem das Leben entstanden sein soll. Seit jeher gibt es aber Zweifel an der Theorie. Doch Forscher haben alte Proben Millers wiedergefunden – und Überraschendes darin entdeckt. Autor: Cinthia Briseno —– Weiter zum Artikel auf SPIEGEL-Online vom 22.03.11
Zurück in die Zukunft: Das Tübinger Generationentheater spielt Goethes “Faust” mit einem modernen Genforscher durch. Mit dabei: Goethe höchstselbst, Schiller, Gott, Mephisto und natürlich der Pudel! Autor: Kathrin Kipp —– Weiter zur Besprechung einer “Faust”-Aufführung der Südwest Presse -Online vom 21.03.11
“Zuweilen wurde auch angeregt, Lenins Körper müsse vor der Verwesung bewahrt werden, damit der Revolutionsführer auferweckt werden könne, sobald die biotechnologischen Möglichkeiten dafür gegeben seien. Diese bizarren Vorstellungen waren eine Folge der marxistisch-leninistischen Religionskritik: Weil der Sowjetstaat einen wissenschaftlichen Atheismus propagierte, musste den eigenen Bürgern eine Alternative zum ewigen Leben im Jenseits geboten werden. Bis in die sechziger Jahre hinein behauptete die sowjetische Medizin, den Tod in Kürze wie eine Krankheit behandeln und den Menschen zur Unsterblichkeit verhelfen zu können. Die Zeitschrift «Wissenschaft und Religion» verkündete noch 1965, der Tod sei sinnlos geworden, weil der Mensch die Natur kontrolliere und damit die Evolution überflüssig gemacht habe.”
(Aus einem Artikel eines Schweizer Nachrichtenportals vom 19.03.11 über die Konservierung von Lenins Leichnam)
“Wobei das ewige Leben – und das ist eine von Ratzingers zahlreichen kühnen Umdeutungen – „nicht erst nach dem Tod kommt”. Für ihn ist „ewiges Leben das Leben selbst, das eigentliche Leben, das schon jetzt ergriffen werden kann, ein Beziehungsereignis”: Es ist die glaubende Gemeinschaft mit Gott und Jesus Christus. Die ur-uralte menschliche und theologische Frage, was denn „danach” kommt, die stellt sich da auf einmal gar nicht mehr.”
(Aus einem Artikel des Berliner Tagesspiegel vom 10.03.11 über das neue Jesus-Buch von Papst Benedikt VI. . Das bzw. ob! was “danach” kommt, ist aber die eigentlich entscheidende Frage. Wer das aufgäbe, der gäbe den zentralen Pfeiler der christlichen Tradition preis und verwandelte Theologie in säkulare Philosophie oder bestenfalls in mystische Spiritualität.)
Vogelschwingen vibrieren, Triebwerksflügel rotieren, ein Schamanenmantel bauscht sich auf und Menschenleiber kreiseln im Aerotrim. All dies geschieht ausgerechnet in dem einem Schmetterlingsflügel nachempfundenen Bau der Kongresshalle im Tiergarten. Autor: Tom Mustroph —– Weiter zum Artikel des Neuen Deutschland-Online vom 04.03.11
Der vierte Teil von „Fluch der Karibik” mit dem Titel „Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten” befindet sich in der Post-Production. (…) Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) macht sich gemeinsam mit Barbossa (Geoffrey Rush) auf die Suche nach dem Jungbrunnen, welcher Unsterblichkeit und ewige Jugend verspricht. Autor: Denis Krivov —– Weiter zum Hintergrundbericht auf dem Newsportal www.newspoint.cc vom 03.03.11
Nicht zuletzt der massive Protest von Jungforschern hat Karl-Theodor zu Guttenberg zu Fall gebracht. Die Affäre wirft auch peinliche Fragen an die Wissenschaft auf. Autor: Ulrich Schnabel —– Weiter zum Artikel auf ZEIT-Online vom 02.03.11
Ohne Stickstoff hätte sich das Leben auf der Erde wahrscheinlich nie entwickelt. Doch wie gelangte das Element auf unseren Planeten? Forscher haben jetzt einen Meteoriten als Quelle für den Grundbaustein enttarnt. Weiter zum Artikel auf SPIEGEL-Online vom 01.03.11. Siehe ergänzend auch den Text Neues von Anfang und Ende des Lebens auf Telepolis-Online vom 03.03.11.
Computer werden bis zum Jahr 2045 unser Gehirn in Software verwandeln, prophezeit Futurist Ray Kurzweil. Autor: Hartmut Wewetzer —– Weiter zum Artikel des Berliner Tagesspiegel-Online vom 21.02.11, der die Titelgeschichte des Time-Magazins zusammenfasst und um kritische Anmerkungen dazu ergänzt, siehe den Top-Eintrag von letzten Freitag. Siehe auch die mehr als 40 Leserkommentare auf ZEIT-Online, wo der Tagesspiegel-Text am 22.02.11 ebenfalls publiziert wurde.
Antworten auf die ewige Frage, was den Menschen ausmacht
Was ist die Seele? Sind wir mehr als nur sterblicher Leib? Zwar hat die Wissenschaft viele Erkenntnisse über unser Denken und Fühlen gewonnen, doch auch sie kann nicht alle Rätsel unseres Erlebens lösen. Der Versuch einer Antwort auf eine ewige Frage. So wird die Titelgeschichte der Ausgabe des STERN Nr. 8 vom 17.02.2011 annonciert, in der sich Bestsellerautor Stefan Klein auf die Suche nach der Seele macht und insbesondere auch ihre vermeintliche Unsterblichkeit thematisiert bzw. problematisiert. Der Link führt nur zum Inhaltsverzeichnis des Hefts.
Science Fiction im Berlinale-Panorama: „Mishen” von Alexander Zeldovich.
Was man für Geld nicht kaufen kann – Jugend und Glück –, das wollen sich die Protagonisten von Alexander Zeldovichs Science-Fiction-Film „Mishen” (Das Ziel) auf andere Weise besorgen. Autor: Alexandra Seitz —– Weiter zur Filmbesprechung der Frankfurter Rundschau-Online vom 17.02.11
Die aktuelle Titelgeschichte des Time-Magazins bringt ein umfassendes Portrait des Futurologen Ray Kurzweil und dessen Vorstellungen einer technologischen Singularität durch den exponentiellen Anstieg der Computerrechenleistung. Der Text ist vollständig im Netz abrufbar, wer aber eine Printausgabe z.B. zu Präsentationszwecken erwerben möchte, hat dazu heute und wahrscheinlich noch dieses Wochenende im gut sortierten Zeitschriftenhandel Gelegenheit dazu. (Der Link führt zunächst in den mit knapp zwei Dutzend Meldungen umfangreich erneuerten englischsprachigen Forever-Newsblog.)
Siehe dazu auch den Artikel Mensch und Maschine im Kopf-an-Kopf-Rennen auf SPIEGEL-Online vom 15.02.11 über den Supercomputer “Watson”, der aktuell in der US-Quizshow “Jeopardy” gegen zwei menschliche Champions antritt, sowie den Essay von Frank Patalong an gleicher Stelle vom 17.02.11 über das Verhältnis von menschlicher zu künstlicher Intelligenz.
Hat es bereits vor Jesus eine Auferstehung gegeben? Ist die Hoffnung auf eine Überwindung des Todes eine gängige, und keineswegs eine einzigartige Idee innerhalb messianischer Bewegungen im Judentum? Eine rätselhafte Steintafel gibt Einblick in die Umbruchsituation in Israel um die Zeitenwende – und könnte dabei traditionelle christliche Vorstellungen von der Auferstehung erschüttern. Weiter zur Homepage des ZDF über eine Dokumentation aus dem Jahr 2009, die der Sender in der Nacht zum 14.02.11 erneut ausstrahlte. Zur “Gabriel-Offenbarung” siehe auch den entsprechenden Wikipedia-Eintrag.
Wir reden oft über die Zeit und scheinen genau zu wissen, was damit gemeint ist. Mal sagen wir, fliegt sie uns davon. Mal meinen wir, sie steht bedrückend still. Und wieder ein anderes Mal trösten wir uns damit, dass die Zeit vorübergeht. Aber wo geht sie hin, und was macht sie mit uns? Warum stimmt unser Zeitempfinden so wenig mit der objektiv vergangenen Zeit überein? Autor: Helga Levend —– Artikel aus der Februar-Ausgabe 2011 der Zeitschrift Psychologie Heute. (Bislang nicht im Internet abrufbar, der Link führt nur zu einer Unterseite auf der Homepage der Psychologie Heute.)
“Kopf hoch” für alle “Highlander”-Fans, denn bald heißt es wieder “Kopf ab” im Kino: Das Drehbuch ist schon mal in Arbeit. Weiter zur Meldung auf dem Portal kino.de vom 10.02.11
Tom Kirkwood sucht nach Faktoren, die unser Altern beeinflussen. Im Interview spricht der Forscher über gute Gene, glückliche Ehen und darüber, warum Tiere nicht altern. Weiter zum Interview auf ZEIT-Online vom 02.02.11
Was ist der Menschheit nicht nur schon alles gelungen! Seit nunmehr 200.000 Jahren existiert unser Geschlecht und alles fing damit an, dass wir begannen, in der afrikanischen Savanne aus Vorsicht vor möglichen Feinden aufrecht zu gehen. Durch etliche Zeitalter bewegten sich unsere Vorfahren und ihr Tatendrang und Hunger nach neuem Wissen wuchs und wuchs. Weiter zu einem Artikel auf der Seite des Internetradios TechnoBase.FM vom 02.02.11
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