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Am 9. September 2004 bestand FOREVER nun genau seit einem Jahr, Zeit für eine erste kleine Zwischenbilanz. Fünf komplette Ausgaben plus insgesamt
sieben News-Folgen sind für den Anfang schon ganz gut, obwohl es doch immer viel mehr Arbeit ma cht, als man ursprünglich angenommen hatte. Dies gilt insbesondere für die News-Folgen, die ich zwar sehr gerne erstelle, die einen aber doch trotz
begrenzten Umfangs überproportional in Beschlag nehmen, weil sie die Aufmerksamkeit und Konzentration sehr stark aufsplitten. Mit den News wird der Anspruch auf größere Aktualität des Magazins zwar teilweise
eingelöst, aber es ist noch nicht gelungen, die Haupttexte der einzelnen Ausgaben noch stärker an das aktuelle Zeitgeschehen heranführen und darauf zu beziehen. Dies ist
wahrscheinlich auch von einer Einzelperson wohl nur in Ausnahmefällen zu leisten. Die Resonanz könnte natürlich auch größer sein, aber wenn man bedenkt, daß ich fast
überhaupt keine Werbung betreibe und noch nicht einmal meine Meta-Tags auf Vordermann gebracht habe, sind ein paar Dutzend regelmäßige Leser plus nochmal
doppelt soviele selektive Gelegenheitsleser und Zufallssurfer schon ein erster kleiner Erfolg.
Es versteht sich dabei beinahe von selbst, daß ein Magazin, daß sich der körperlichen
Langlebigkeit und physischen Unsterblichkeit verschrieben hat, generell einen langen Atem braucht, allein schon weil das Thema trotz - vielleicht auch wegen - allen Medienhypes immer noch keinen besonders guten Ruf genießt. Für mich hat die Arbeit an
den wechselnden Inhalten absolute Priorität, alles andere wie z.B. auch sinnvolle Erweiterungen des Magazins (Site Map, Druckversion, Suchfunktion, Newsletter, Forum...)
oder ein verbessertes Erscheinungsbild muß demgegenüber zurückstehen. FOREVER wird dann einen größeren Schritt in Form, Inhalt und Leserzuspruch nach vorne machen,
wenn hier nicht nur eine Solostimme zu Wort kommt, sondern wenn es als Gruppe oder als Orchester wahrgenommen wird, d.h. wenn auch andere (freie) Autoren dafür schreiben bzw. ein ganzes Redaktionsteam daran arbeitet. Mir ist klar, daß die
Bereitschaft dazu auf rein idealistischer Basis erstmal nicht besonders hoch ist, aber ich lade weiterhin jeden dazu ein, mir interessante Texte zu schicken, die sich für eine
Veröffentlichung eignen könnten. Das Magazin wird einen weiteren großen Entwicklungsschritt machen, wenn es gelingt, sowohl bei Lesern wie potentiellen
Mitarbeitern und Unterstützern die Einsicht zu verbreitern, daß körperliche Unsterblichkeit nicht nur etwas mit der Überwindung des Alterungsprozesses zu tun hat, sondern sich in einer erweiterten und integralen Perspektive und im Sinne des dialektischen Umschlags
von Quantität in Qualität auf ALLE anderen Lebensbereiche und insbesondere alle Fragen zeitnaher Lebensqualität entscheidend mit auswirkt. Erst von dieser Einsicht her
ist es tatsächlich möglich, den organischen Anschluß an alle übrigen wichtigen Themen und Fragestellungen der Gegenwart zu finden, die die Menschen bewegen und denen sie
Aufmerksamkeit, Bedeutung und auch finanzielle Zuwendung schenken.
Eine weitergehende echte Kommerzialisierung und Professionalisierung ist zwar angestrebt, bleibt aber ohne Investitionskapital vor allem für ausgedehnte
Werbemaßnahmen bzw. auf Basis der jetzigen Leserzahlen noch unrealistisch. Wer trotzdem Interesse an einer Mitarbeit hat, die sich nicht auf die Erstellung der Texte und
Inhalte beschränken muß und die unter Umständen die Bereitschaft und Chance miteinschließt, den bestehenden Internetauftritt zu einer kommerziellen Plattform weiterzuentwickeln, der nehme doch einfach Kontakt auf. Gleiches gilt natürlich auch für
eventuelle Spender und Sponsoren, die hier weitere Informationen finden.
(Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst in News-Folge 7 vom 20.9.04)
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