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FOREVER       Magazin für Physische Unsterblichkeit

 (3. Jahrgang)                                     Über Forever

Kurze Selbstdarstellung

Autor: Lothar Michael Muth ----------  Datum: 6.1.06

(For English version ‘short self description’ click here. You will be guided to my profile on a special page of the Immortality Institute.)

Vorbemerkung: FOREVER fehlt immer noch eine ausführliche Selbstdarstellung über die inhaltlichen wie die persönlichen Hintergründe des Magazins, um so mehr, seit nach dem Relaunch Herbst 2004 die Editorials zu den einzelnen Ausgaben eingestellt wurden, wo zumindest Ansätze und einzelne Hinweise dazu zu finden waren. Der folgende Text stellt die Rückübersetzung aus dem Englischen meines kleinen persönlichen Profils dar, das ich vor zwei Wochen auf einer entsprechenden Seite des Immortality Institutes auf imminst.org hinzugefügt habe, siehe oben. Ein deutscher Originaltext würde wahrscheinlich etwas anders und beträchtlich länger ausfallen, aber solange diese Fassung noch fehlt (und die - hoffentlich - in den nächsten Monaten noch folgen wird) muß der geneigte Leser mit diesen kurzen biographischen Auskünften Vorlieb nehmen:

‘Ich bin Jahrgang 1960, an der Idee der physischen Unsterblichkeit seit meiner Kindheit von den frühen 70ern an interessiert, besitze ein Diplom in Soziologie (von 1989) und habe mich im Studium vor allem mit allen Fragen zum Verhältnis von Natur und Gesellschaft beschäftigt, in Feldern wie Anthropologie, Sozialmedizin oder Psychosomatik. Ich hatte ein spezielles Interesse am evolutionären Ursprung des Menschen, den biologischen Ursprüngen von Gesellschaft und besonders der Relevanz der Soziobiologie (E.O. Wilson) für die Sozialwissenschaften überhaupt, was das Thema meiner Abschlußarbeit war. Seit den frühen 90ern wendete ich mich den Problemen der Ökologie zu und schließlich der Alterssoziologie, der Religionssoziologie und anderen verwandten Felder. Ich arbeite zwar nicht als Wissenschaftler, aber seit 2003 betreibe ich ein Online-Magazin, das einen englischen Namen trägt - ‘Forever’ - aber sonst völlig in deutscher Sprache ist und sämtliche Aspekte von Langlebigkeit und körperlicher Unsterblichkeit in unkonventioneller Weise behandelt.

Ich glaube nicht an die optimistischen Sichtweisen über die Perspektiven der Biogerontologie und verwandter Ansätze, die - meiner Meinung nach - die Imminst-Diskussionen beherrschen, weil 1. Lebensverlängerung generell nicht auf die bloße Überwindung des Alterns reduziert werden kann, 2. schon Altern und Krankheit von einer Vielzahl sozialer und psychologischer Faktoren mitverursacht bzw. beeinflusst werden, 3. die QUALITÄT des Lebens in einer kürzeren Zeitperspektive immer die erste Priorität behalten wird und 4. kenne ich ähnliche überoptimistische Versprechungen und Prognosen über den Fortschritt der Alternsforschung seit den 70ern - bis heute ohne jedes substantielle Ergebnis. Deshalb muß aus meiner Sicht der wirkliche Einstieg in die ‘Fluchtgeschwindigkeit’ mit normaler Anti Aging-Medizin, einem fundamentalen Wechsel im individuellen wie kollektiven Bewußtsein und tiefen Veränderungen im allgemeinen Lebensstil bzw. den sozialen Rahmenbedingungen beginnen. In dieser Perspektive ist ‘physische Unsterblichkeit’ so etwas wie ein höchstes Ziel oder ein höchster Wert für mich, der mit der traditionellen Suche nach ewigem Frieden, höchster Wahrheit, höchster Gerechtigkeit und vollkommener Liebe verbunden werden kann.’

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